Key
Words / Gift Giving / You fill me up / Web Spinning / Picture
postcard / Slam dunk Suggestions / Sundowner / Abschied /
Konzentrische Kreise / Standogramm / Reflektion mit Knete und Baum
/ Sinai Übung
Key Words
Ein kurzes Brainstorming über
das erfahrene im Event.
Gift Giving
Jeder bekommt ein kleines
unterschiedliches Geschenk, muß es jedoch an jemand anderen im Kurs
weitergeben.
You Fill me Up
Die Teilnehmer (jeder
einzeln) geben mit einem Glas Wasser aus einem vollen
Wasserbehälter soviel Wasser in einen Leeren, wie es Ihre positive
Einstellung zur Gruppe zuläßt. Zum Schluß wird das Wasser geteilt
und gemeinsam getrunken.
Web Spinning
Die Teilnehmer stehen im
Kreis. Ein Ball mit einem langen Band versehen wird von Spieler zu
Spieler geworfen, wobei immer der Werfer dem Fänger für das
positive dankt was ihm an ihm aufgefallen ist. (Mitarbeit,
Einbringung, Hilfe, ...) Zum Schluß übernimmt der Guide das Wort,
und das Band wird mit einer Schere symbolisch für das
auseinandergehen und die Wiedereingliederung in die Arbeit
durchtrennt mit den Worten was verbunden war kann wieder verbunden
werden.
Picture Postcard
Die Teilnehmer sollen
sich eine Postkarte mit einem Erlebnisbild vom Event vorstellen,
diese Karte umdrehen und sich eine Message auf diesem schmalen Raum
überlegen. Was würden sie draufschreiben, und an wenn würden sie es
schicken?
Slam dunk Suggestions
Die Teilnehmer
sollen jeder für sich kurz das auf ein Blatt Papier schreiben,
was sie denken das Bedeutungsvolles an diesem Tag passiert
ist.Die Papiere werden zerknüllt gesammelt und wie bei den
Lottozahlen gezogen.
Sundowner
Die Gruppe wird unterteilt,
wobei jedes Team für sich die Dinge aus dem Tag herausfiltern soll,
die sie für wichtig halten (max. 20 - 30 min.). Danach sitzen die
Gruppen zusammen und tragen gemeinsam vor, besprechen.
Abschied
Die Teilnehmer oder die Gruppe
stellt ihre wichtigsten Erkenntnisse in Form einer max. 3-minütigen
Pantomime dar.
Konzentrische Kreise
Set Up Auf dem Boden im Wald, oder im Raum werden
mehrere konzentrische Kreise markiert.
Play Jeder Teilnehmer notiert nach einer Übung,
einem Abenteuerspiel, ... 2-3 Aussagen auf je eine Karte. Der
Leiter sammelt nun die Karten ein und liest sie der Gruppe vor. Zu
jeder Aussage sollen die TN "Stellung beziehen", d.h. sie stellen
sich auf den mittleren Kreis, wenn sie der Aussage zustimmen oder
entsprechend weit nach außen, wenn sie nicht dieser Meinung sind.
Gut geeignet, um in konfliktreichen Gruppen für den einzelnen auf
anonyme Art und Weise transparent zu machen, ob auch andere seine
Ansichten teilen.
Standogramm
Set Up Die Teilnehmer bilden einen Kreis, und
einer stellt sich in die Mitte.
Play Der mittige äußert seine Einschätzung zur
letzten Aktivität und die anderen Teilnehmer reagieren auf seine
Aussage, indem sie entweder auf die Perosn zugehen (positiv), oder
von ihr weggehen (negativ). Die Entfernung ist das Maß der
Zustimmung oder Ablehnung zur jeweiligen Aussage. Teilnehmer ohne
Meinung bleiben einfach stehen. Diese Meinungsbilderfassung wird
mit jedem Teilnehmer gemacht.
Variation
• Der Spieler in der Mitte darf zwei Personen befragen, warum sie
diese Position einnehmen.
• Man geht nicht selbst, sondern plaziert einen vorher bestimmten
persönlichen Gegenstand. Dadurch kann jeder in der Gruppe das
Gesamtbild besser überblicken.
• Der Spielleiter macht Aussagen zur Aktion, die durch seine
Beobachtung entstanden sind und die Mitspieler nehmen dazu
Stellung. (Besonders hilfreich bei Gruppen, die Probleme haben sich
verbal zu äußern.)
Reflektion mit Knete und Baum
Set Up Die Teilnehmer erhalten Knete.
Play Mit der Knete wird vom Teilnehmer in seiner
Gesichtshöhe an einem Baum seiner Wahl ein Gesicht in seiner
gestaltet. Entweder Positiv, neutrol oder negativ. Daraufhin stellt
er sich hinter den Baum und kann über seine Erlebnisse zur Gruppe
berichten.
Sinai Übung
Set Up Es werden mehrere Gruppen mit ca. 4 -5
Personen gebildet.
Play Die Teilnehmer sollen in der Gruppe wie
damals Moses auf dem Berg Sinai Regeln für ........
formulieren.
• Beispiel:
• Ihre Gruppe ist in der Südsee gestrandet und muss mehrere Jahre
(oder vielleicht immer) auf einer kleinen unbewohnten Insel ohne
„wilde Tiere“ (Löwen, Tiger, Hyänen...) zusammenleben. Alle für das
unmittelbare Überleben nötigen Dinge (sauberes Wasser,
Lebensmittel, Dach über dem Kopf, Feuer) sind verfügbar /
erreichbar.
Aufgaben
• 1. Schritt (Einzelarbeit; Zeit: ca. 10 Minuten)
• Jede/r schreibt für sich diejenigen moralischen / ethischen 10
Grundsätze auf, die für sie/ihn so wichtig sind, das sie von
jeder/jedem beachtet werden müssen.
• 2. Schritt (Einzelarbeit; Zeit: ca. 5 Minuten)
• Jede/r gewichtet ihre/seine aufgestellten Prinzipien (wichtigster
Grundsatz = 1, zweitwichtigster = 2....)
• 3. Schritt (Kleingruppenarbeit, Zeit ca. 60 Minuten)
• In den Kleingruppen werden gemeinsam mit den anderen 10
Grundsätze aufgestellt, an die sich (im Rahmen des Szenarios) alle
gemeinsam halten sollen.
Wichtig
• Ein Grundsatz kann nur dann verabschiedet werden, wenn alle aus
der Gruppe innerlich zustimmen können: „Einstimmigkeit“
• Die verabschiedeten Grundsätze werden für jeden sichtbar
notiert.
• 4. Schritt (Plenum, Zeit: ca. 20 Minuten)
• Vorstellung der Arbeitsergebnisse, Beantworten von
Verständnisfragen
• 5. Schritt (Plenum, Zeit: ca. 20 Minuten)
• Jede/r teilt „ihren“/“seinen“ wichtigsten Grundsatz aus der
persönlichen Liste (Schritt 2) mit.
• 6. Auswertung (Einzelarbeit, Zeit ca. 30 Minuten)
• - vgl. den Auswertungsbogen -
• 7. Schritt (Plenum, Zeit: ca. 20 Minuten)
• Diskussion der Erfahrungen; Zusammenfassung, Transfer. -
Abschluss durch den Moderator
Auswertung der Sinai-Übung
• Wie hat mir das Experiment gefallen?
• Wie viele meiner persönlichen Vorschläge konnte ich
einbringen?
• Wie habe ich mich bei dem Experiment gefühlt?
• Habe ich durch die anderen Teilnehmer meiner Kleingruppe etwas
Neues gelernt?
• Welcher, Grundsatz aus unserer gemeinsamen Liste scheint mir für
unsere spezifische Gruppe der für das gemeinsame Überleben
notwendigste zu sein?
• Welche Grundsätze unserer gemeinsamen Liste habe ich schon als
Kind gelernt?
• Habe ich durch dieses Experiment irgendwelche Anregungen für mein
alltägliches Leben bekommen?
• In welchen Bereichen gelten für mich immer noch "fremde"
ungeprüfte Verhaltensstandards?
• Was möchte ich sonst noch sagen?
Auch ein sehr gutes Hilfsmittel um Regeln für die Zusammenarbeit
oder das Zusammenleben auf gewisse Zeit gemeinsam aufzustellen.
