2450 KM
zu Fuß, von Süd nach Nord, quer durch Kanada nach Alaska.
Eine Spendenaktion für Schulen in Nepal!

Zuerst war es ein Witz, dann wurde es ernst. Es folgte die Bewältigung des Alaska Highway zu Fuß – 2450 KM Strecke von Kanada nach Alaska.

Die Auseinandersetzung mit der
Tourplanung, Equipmenttechnik, das körperliche
Vorbereitungstraining und die Transportfrage waren nur der
Anfang. Es folgten Fehlleitungen des Gepäckes und dessen
Beschädigung beim Transport, die Auseinandersetzung mit den
Gefahren, verbindungstechnische Probleme und weiteres. Es schien
kein Ende zu nehmen. Der Beginn der Tour barg die Erlösung von
täglicher Arbeit, Training, Sponsorengesprächen und
Planung.
Jetzt
waren wir mittendrin. Es sollte sich zeigen, wie gut oder wie
schlecht geplant wurde. Die täglichen Probleme mit der
Lagerplatzsuche, dem Zeltaufbau, dem Kochen, der Kälte und den
extremen Witterungsbedingungen waren bald vergessen. Es folgte das
pure sein.
Ausgebrannte
Autowracks, und halsbrecherische Fahrer trafen uns ebenso wie der
nähere Kontakt mit der einheimischen Tierwelt, den
Internetproblemen im Headquarter in Deutschland und
Überlastungsschäden.Vom inneren Schweinehund geplagt ging es jeden
Tag weiter. Gezogen vom Willen es zu schaffen, vom Sieg über den
Körper, der Überwindung der Schmerzen.
Pannen
am Gepäckwagen, ausgebrannte Wracks, Wasserprobleme,
Unterkühlungen, Verbrennungen, ....... Geplagt von Moskitos, Streit
im Team, dem hohen aufkommen von Touristen (gerade in der heißen
Phase) und dem Zwang neu gewonnene Freunde verlassen zu müssen.
Durch Schnee, Regen und Hagel, vorbei an straßenblockierenden
Bisons, Steinadlern, Bergziegen, Wölfen und Bären.
Die Psyche
wurde täglich malträtiert. Die innere Einstellung, der Wille zur
Leistung litten, und mussten immer wieder aufgebaut werden. Von
Enttäuschungen gejagt und von der Flexibilität geplagt. Aus dem
Schnee ging es heraus in die Hitze des Sommers.
Tageskilometerleistungen von 30 bis 72
brannten sich in Körper und Geist ein. Erschöpfung, Schweiß und
Blut waren an der Tagesordnung. Treffen mit Namhaften
Extremreisenden wie Thomas Meixner und Tillman Waldthaler, aber
auch mit Jan, Jeff und Yakuza sowie all den „namenlosen“ Wanderern
brachte uns in eine Gemeinschaft.
Unterstützt
von Sponsoren und einer handvoll Kanadier und Alaskaner wurde die
Strecke bewältigt. Belächelt von vielen, unterstützt von wenigen,
bergauf und bergab, gegen den Strom der Normalität zog sich so
unser Weg quer durch Kanada nach Fairbanks, dem inoffiziellen Ende
des Alaska Highway.
Nach
72 Tage, mehreren hundert Liter Schweiß und Blut, Enttäuschungen
und körperliche Gebrechen war es soweit. Über Höhen und Tiefen. Die
Aktion Going North war beendet. Quer durch Kanada nach Alaska. Der
Weltbekannte Alaska Highway – bewältigt – zu Fuß. Angekommen am
Ziel und doch nicht zufrieden, es stellte sich uns die Frage, was
jetzt!!!! Verloren in der Einsamkeit des Ichs?
Die
Erlebnisse der „Wanderer“ können nicht nur in Buchform, vielmehr
auch als Diashow gebucht werden!
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Sponsoren:


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sowie
Naturheilpraxis Bausemer
Fussorthopädie Trautmann
Ich danke auch unserem Team in Deutschland, sowie den vielen
Personen in Alaska und Canada, welche uns mit ihrem Support
unterstützten. Allen voran Grace, Emil, Galin und Bobby, Tetsa
River Man, Henry, ....
